About: Speedcup
Speedfliegen
ist eine Sportart, die besondere Herausforderungen an Mensch
und Material stellt. Die Messtechnik hat in den letzten Jahren
den Fortschritt diktiert. Seit dem Speedcup 2006 ist die Ungenauigkeit
früherer
Tage und auch
die Diskussion darüber endgültig Geschichte. Von Mario
Roos wurde in Zusammenarbeit mit Kai Koppenburg und Unterstützung
durch RC-Network.de eine Messanlage
geschaffen, die in ihrer Genauigkeit weltweit einzigartig ist.
Erst durch diesen Fortschritt wurde es möglich, Geschwindigkeiten
von über 350km/h mit einer sehr geringen Toleranz im Modellflugbereich
zu messen. Bis dahin gab es keine verlässliche Möglichkeit,
Flugmodelle präzise zu vermessen. Einzig die akustische
Methode über den
Doppler-Effekt war zuverlässig, jedoch in ihrer Genauigkeit
auch windabhängig. Die Abhängigkeit von der Stabilität
der Motordrehzahl hat sich neben den Problemen bei der Vermessung
von leisen Elektromotormodellen als Achillesferse herausgestellt.
Diese Methode wird jedoch aufgrund ihrer ansonsten hohen Zuverlässigkeit
auch heute noch als zweite Messmethode beim Speedcup angewendet.
Vorbei
sind die Zeiten, in denen Helfer mit zentraler elektronischer
Stoppuhr und Flaggen in der Hand an der Mess-Strecke standen.
Die damit verbundenen Ungenauigkeiten wird man dagegen kaum
vermissen. Denn das macht
den modernen Wettbewerb aus: Man fährt zum Speedcup, fliegt
durch die Mess-Strecke und fährt mit einem verlässlichen
Messergebnis und einer hoffentlich guten Platzierung wieder
nach Hause.
Der Charme früherer
Zeiten ist einer etwas steril wirkenden Atmosphäre an
der Mess-Strecke gewichen. Nur das dröhnende Gebell der
Motoren hallt wie einst über den Flugplatz. Das kann man
nicht nachlesen, auch nicht erzählen. Man muss es riechen,
hören,
spüren,
fühlen - sehen! Und dann kann man sagen, man war dabei,
beim legendären Speedcup.
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